Zwei Frauen mit Tablet
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Veranstaltungsreihe: Wie nutze ich KI in Beruf, Alltag und Familie?

KI ist gekommen, um zu bleiben – und das im privaten wie auch im beruflichen Umfeld. In der Veranstaltungsreihe „KI & Lernen“ geben Expert:innen und Top-Speaker:innen praktische Tipps und Impulse zum Umgang mit KI im Alltag und im Arbeitsleben. 



 

Was ist das Ziel der Veranstaltungsreihe KI & Lernen?

  1. Orientierung geben: Unsere Veranstaltungen geben Klarheit, wie KI das Lernen, Arbeiten und Zusammenleben verändert und bauen Unsicherheit ab. 
  2. Verständnis fördern: Nur, wer KI versteht, kann sie bewusst einsetzen. 
  3. Chancen nutzen: Praxisnahe Beispiele zeigen, wie KI Prozesse erleichtert und neue Lern‑ und Arbeitsformen ermöglicht. 

Wie können Mitarbeitende bei der Einführung von KI begleitet werden?

Im Artikel “So gelingt der KI-Einsatz im Unternehmen” erfahren Sie, welche Rolle Führungskräfte und Personalentwicklung bei der KI-Einführung im Unternehmen spielen.

Veranstaltungsreihe KI & Lernen: Termine und Themen

21.05.26 Gesund leben mit KI: Smarter Begleiter für Ernährung & Sport

27.05.26 Fake News erkennen: Wie Eltern Kinder begleiten

23.06.26 Sprachen lernen mit ChatGPT

23.07.26 Fake News entlarven: Medienkompetenz für Erwachsene

28.07.26 Prof. Dr. Volker Busch: “Warum wir KI nicht fürchten müssen”

12.08.26 70 Jahre KI: Die faszinierende Entwicklung der KI

18.08.26 KI und Finanzen: Smarte Haushaltsplanung mit ChatGPT

27.08.26 Digital Detox: Digitale Achtsamkeit

21.09.26 Cybergrooming & Medienbildung: Aufklärung für Eltern

24.09.26 Bob Blume: Schule in Zeiten von KI

29.09.26 Smart im Alltag: KI-Tools verstehen & nutzen

Alle Veranstaltungen zu KI & Lernen

Wer kann an den Veranstaltungen "KI & Lernen" teilnehmen?

Die Vorträge richten sich an die Beschäftigten unserer Kundenunternehmen mit entsprechendem Vertrag. Sie sind noch kein:e Kund:in und haben Interesse an unseren Produkten oder Veranstaltungen? Dann melden Sie sich gerne bei Ihrem/Ihrer Geschäftskundenbetreuer:in oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular

Wie kommt KI bei pme zum Einsatz?

Beim pme Familienservice setzen wir KI dort ein, wo sie das Unternehmen weiterbringt, Kunden neue Optionen bietet, Prozesse automatisiert und den Service erweitert – zum Beispiel mit KI-Assistenten wie LUCA oder ELKI, die unseren Kund:innen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Dabei verfolgen wir einen "Blended-Ansatz": KI ergänzt unsere Beratungsleistungen und Prozesse, ersetzt aber nie die persönliche Beziehung oder die fachliche Verantwortung.

Der pme-KI-Kodex gibt den Rahmen für sämtlichen KI-Einsatz im Unternehmen vor.
 

null 5-Finger-Feedback: Tipps für gute Rückmeldungen

Eine junge Frau gibt einer anderen Feedback
Führung & HR

5-Finger-Feedback: Tipps für gute Rückmeldungen

Von Darina Doubravova (Leiterin pme Akademie) und Isabel Hempel (Redaktion)


​​​​​​​Ein Gruppenfeedback zum Ende eines Seminars oder einer Teamsitzung tut allen gut. Wir stellen effektive Methoden vor, konstruktives Feedback zu geben. Zum Beispiel ist das 5-Finger-Feedback ist eine praxisnahe und leicht verständliche Methode für konstruktive Rückmeldungen in Teams und Seminaren. Mit Hilfe der fünf Finger lässt sich differenziertes Feedback zu positiven Aspekten, Auffälligkeiten, Kritikpunkten, Learnings und fehlenden Punkten einfach und schnell einholen. Die Methode sorgt für Klarheit, Wertschätzung und Verbesserungen im Arbeitsalltag. Erhalten Sie hier Tipps und Varianten zur Anwendung und mögliche Alternativen.

1. Fünf-Finger-Methode - Jeder Finger steht für ein Statement

Eine Methode, schnell und konstruktiv Feedback zu geben, zeigt das Fünf-Finger-Modell. Jeder Finger steht für eine Frage, die Sie in ein bis zwei Sätzen beantworten. Beginnen Sie mit den Tops!


 

Daumen: Das fand ich super! Zum Beispiel: "Besonders gut hat mir gefallen, dass der Austausch offen und konstruktiv war. Die Atmosphäre war angenehm und alle haben sich frei geäußert."

Zeigefinger: Das ist mir aufgefallen! Zum Beispiel. "Mir ist aufgefallen, dass einige Themen mehrfach angesprochen wurden. Es gab oft Übereinstimmungen in den Beobachtungen der Teilnehmer:innen."

Mittelfinger: Das hat mir nicht gefallen! Zum Beispiel: "Einige Diskussionen zogen sich in die Länge, was den Fokus auf die wesentlichen Punkte erschwerte. Hier hätte ich mir eine klarere Strukturierung gewünscht."

Ringfinger: Das nehme ich mit! Zum Beispiel: "Ich habe wertvolle Anregungen und neue Perspektiven erhalten, die ich in zukünftige Projekte einfließen lassen kann."

Kleiner Finger: Das ist mir zu kurz gekommen! Zum Beispiel: "Leider blieb wenig Zeit für die vertiefte Diskussion von Lösungsansätzen. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Ideen tiefergehend behandelt worden wären."

Wenn die Zeit knapp ist oder das Feedback prägnanter ausfallen soll, können auch nur drei Finger genutzt werden, zum Beispiel der Daumen (Positives), der Ringfinger (Erkenntnisse), der kleine Finger (Das fehlte mir).

2. One-Minute-Paper

Eine andere Methode ist das "One-Minute-Paper" nach Werner Stangl. Am Ende einer Teambesprechung erhält jeder ein leeres Blatt Papier.

Zunächst schreibt jeder auf die eine Seite alle positiven Rückmeldungen und Gedanken:

  • Was habe ich verstanden?
  • Was hat mir gefallen?
  • Was hat mich angeregt/motiviert?
  • Wo habe ich mitarbeiten können?

Auf der Rückseite werden alle unklaren oder kritischen Gedanken niedergeschrieben:

  • Was habe ich nicht ganz verstanden?
  • Was hat mich wenig berührt?
  • Was hat mir nicht gefallen?
  • Woran habe ich mich nicht beteiligen können?

Eine Auswertung kann sofort oder zu Beginn des nächsten Treffens erfolgen. Die Auswertung übernimmt entweder die Führungskraft oder ein Teammitglied oder Teilnehmer.

Danach werden die Ergebnisse der Gruppe vorstellt, die Rückmeldungen interpretiert und Vorschläge für etwaige Veränderungen und Konsequenzen erarbeitet: Was könnte beim nächsten Mal anders gemacht werden?

3. Speziell für Führungskräfte: Wie kann ich Feedback in schwierigen Situationen geben? ​​​​

Gerade wenn es darum geht, etwas anzusprechen, das die Zusammenarbeit im Team erschwert, ist es wichtig, Feedback zu geben. Doch das ist gar nicht so einfach.

Der Ton muss stimmen, die Worte sollten weise gewählt sein.

Führungskräfte-Coachin Nina Lizon erklärt im Video, wie du als Führungskraft konstruktiv Feedback geben kannst.

 

Viel Spaß beim Testen dieser Methoden!

Kennen Sie schon unser E-Learning zum Thema Feedback?

Es ist nicht immer leicht, die richtigen Worte für ein konstruktives Feedback zu finden. In unserem E-Learning zum Thema Feedback können Sie Ihre eigenen Gewohnheiten reflektieren und erhalten hilfreiche Impulse.

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pme Akademie: Unsere 360°-Angebote für Führungskräfte

Personalführung, Kommunikation, Fehlerkultur, Digital Leadership – mit unseren Webinaren und Fortbildungen der 360°-Reihe setzen wir direkt im Alltag von Teamleadern an. Für erfahrene Führungskräfte und für Nachwuchskräfte.

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FAQ zum 5-Finger-Feedback

Was ist das 5-Finger-Feedback?

Das 5-Finger-Feedback ist ein strukturiertes Modell zur schnellen Rückmeldung. Jeder Finger steht für einen bestimmten Feedback-Aspekt: Positives, Auffälliges, Kritik, Erkenntnisse und Vermisstes.

Wie funktioniert das 5-Finger-Feedback in der Praxis?

Jedes Teammitglied nennt zu jedem der fünf Finger ein kurzes Statement. Dabei werden zuerst die positiven Aspekte (Daumen) hervorgehoben, anschließend folgen die weiteren Punkte in Reihenfolge der Finger.

Wann eignet sich die Methode besonders?

Das Modell eignet sich ideal am Ende von Meetings, Workshops, Seminaren oder Feedbackrunden – vor allem, wenn schnell und konstruktiv Rückmeldungen gesammelt werden sollen.

Wie kann ich das 5-Finger-Feedback digital einsetzen?

Die Methode funktioniert auch per Videokonferenz, in Chats oder mit Online-Whiteboards. Jeder Teilnehmende kann seine Antworten schriftlich einreichen, die Ergebnisse werden gemeinsam besprochen.

Was tun, wenn das Feedback kritisch ausfällt?

Es ist wichtig, einen wertschätzenden Rahmen zu setzen und Kritik lösungsorientiert zu behandeln. Führungskräfte sollten Kritikpunkte gezielt aufgreifen und gemeinsam mit dem Team Lösungswege formulieren.